Bauen aktuell

Liebe Baufrauen und Bauherren,

Versäumnisse beim behaglichkeitsorientierten Planen und Bauen lassen sich später nicht mehr oder nur mit einem hohem Aufwand korrigieren. Behaglichkeitsorientiert bedeutet die Optimierung von Kosten, Energie, Verordnungen und der Nerven aller Planungsbeteiligten. Nur bei einem optimierten Projektablauf ist auch die subjektive Behaglichkeit am größten. Es gibt viele Bereiche, die ein Laie nicht mehr überblicken kann. Wir wollen Einblicke gewähren und aufzeigen, auf was es ankommt. Wir können Zeit, Kosten und Nerven sparen, wenn wir in eine gut funktionierende und ansprechende Planung investieren. Hinzukommt eine gute Koordinierung und Steuerung der verschiedenen Abläufe. Ein gutes Zusammen-arbeiten der Projektbeteiligten ist eine wichtige Voraussetzung für eine ganzheitliche Betrachtungs- und Planungsweise. 

 

Bauordnung, Verordnungen und Normen

Genehmigungsverfahren
erforderliche Unterlagen
Auflagen
Verordnungen und Normen

 

Genehmigungsverfahren

Nach den Neuerungen der Bayerischen Bauordnung gibt es verschiedene Genehmigungsverfahren. So kann unter bestimmten Voraussetzungen der Hausbau ohne Baugenehmigung oder im vereinfachten Baugenehmigungsverfahren erfolgen. Weiterhin
gibt es eine Genehmigungsfreiheit, wonach bestimmte Baumaßnahmen
keine Genehmigung benötigen.
Wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind, kann das Bauvorhaben
im Freistellungsverfahren abgewickelt werden:

 

  • Es muss sich um ein Wohngebäude handeln.
  • Das Gebäude darf nur eine geringe Höhe haben
  • Das Haus muss sich im Geltungsbereich eines qualifizierten  Bebauungsplanes liegen
  • Das Vorhaben muss sich in vollem Umfang den Festsetzungen des  Bebauungsplans entsprechen, also ohne Ausnahmen und Befreiungen.
  • Die Erschließung muss gesichert sein.
  • Die Gemeinde darf nicht verlangen, dass ein   Baugenehmigungsverfahren durchgeführt werden soll.

 

 

Erforderliche Unterlagen

Ob Freistellungs- oder im Genehmigungsverfahren, in jedem Fall müssen folgende Unterlagen eingereicht bzw. vor Baubeginn vorliegen:

Pläne mit Ansichten, Grundrissen und Schnitten (erforderliche Bauvorlagenberechtigung)
Lageplan
Bauantrag, Baubeschreibung
statistischer Erhebungsbogen
Nachweise über Abstandsflächen, Baugestaltung, und Stellplätze
bautechnische Nachweis über Standsicherheit
Schall-, Wärme- und Brandschutznachweise
Unter bestimmten Voraussetzungen müssen Standsicherheits- und Brandschutznachweise von einem Prüfingenieur geprüft werden.
Bescheinigung eines Bezirkskaminkehrermeister bei Rohbaufertigstellung
eventuelle Entwässerungspläne
Weiterhin müssen die Nachbarn über die Baumaßnahme unterrichtet werden. Eine Unterschrift auf den Plänen schützt vor gerichtlichen Auseinandersetzung. Der Bauaufsichtsbehörde ist der Baubeginn und abschließende Fertigstellung anzuzeigen.

 

Auflagen

Bei einem Bauvorhaben sind eventuelle bestehende Auflagen aufgrund eines bestehenden Bebauungsplans, eines Sanierungsgebietes, eines Trinkwasserschutzgebietes, aus dem Denkmalschutz und Grünordnungsamtes, u.a. zu beachten. Es sollten vorab Erkundigungen über bestehende Auflagen und Einschränkungen eingeholt werden.

 

Verordnungen und Normen

Es gibt unzählige Verordnungen, die beachtet werden müssen, bei bestimmten Bauvorhaben können Wohnungsbaunormen, Verordnungen über behindertengerechtes Bauen und Arbeitsstättenrichtlinien zum Tragen kommen.
Darüber hinaus ist das Bauwerk nach den Regeln der Technik und nach den vorhandenen DIN-Normen zu erstellen um eine Gefahrenabwehr und Gewährleistungen zu garantieren. 

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